Solarautos: Autofahren mit Sonnenenergie

Solarautos ermöglichen umweltfreundliches Fahren durch Sonnenenergie. Anders als Fahrzeuge mit Diesel- oder Ottomotoren wirken sie sich nicht so negativ auf die Umwelt aus, weil sie keine fossilen Brennstoffe zu ihrem Betrieb benötigen. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer leichten Bauweise. Elektroautos die mit Solarzellen ausgestattet sind, besitzen zwar ein nur geringes Gewicht, gehören aber trotzdem zu den sicheren Fahrzeugen, wie in zahlreichen Tests bewiesen werden konnte.

Derzeit ist die Reichweite, die mit Solarautos erzielt werden kann, noch vergleichsweise begrenzt. Im Rahmen der Forschung werden deshalb Anstrengungen unternommen, diesem Manko in naher Zukunft abzuhelfen. Bei einer Leistung von zehn bis fünfzehn KW liegt ein solarbetriebenes Auto im Verbrauch bei nur fünfundzwanzig Kilowattstunden auf einhundert Kilometer. Die an der Oberfläche des Autos angebrachten Solarzellen absorbieren die Energie der Sonne und wandeln sie in elektrischen Strom um, mit dem das Auto angetrieben wird. Weil bei ungünstigen Witterungsbedingungen und im Dunkeln keine Sonnenenergie bereitsteht, verfügen Solarautos über spezielle Energiespeicher. Durch sie werden auch Nachtfahrten ermöglicht.

In Bezug auf die Unterhaltungskosten können Solarfahrzeuge ebenfalls punkten, denn sie liegen sowohl bei der Steuer als auch bei den Versicherungskosten günstig. Derzeit besteht noch kein flächendeckendes Händlernetz. Mit fortschreitender Entwicklung der Autos und einer Verbesserung der Technik ist jedoch mit einer erhöhten Nachfrage zu rechnen, denn zweifellos sind die solarbetriebenen Autos die Fahrzeuge der Zukunft.

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Jede Form der Energienutzung hat Auswirkungen auf die Biosphäre und somit auf die verschiedenen Ökosysteme, die aus belebten und unbelebten Gemeinschaften gebildet werden. Die Nutzung von erneuerbaren Energien kann eine Möglichkeit bieten, die globale Erderwärmung abzuwenden, wenn durch sie der Ausstoß von Treibhausgasen verringert wird. Zeitgemäße Energiepolitik berücksichtigt jedoch nicht nur die Förderung erneuerbarer Energien, sondern als weiteren wichtigen Punkt das Energiesparen, an dem sich jeder beteiligen kann.

Es gibt bereits zahlreiche Möglichkeiten, alternative Energiequellen zu nutzen und ständig werden neue Ansätze und Lösungen für eine ökologisch vertretbare Energiegewinnung präsentiert. Sonne, Wasser, Windkraft und nachwachsende Rohstoffe bilden die Basis. So kann aus Wasserkraft Energie erzeugt werden, zum Beispiel indem Gezeitenkraftwerke gebaut werden, die die doppelte Kraft von Ebbe und Flut nutzen. Es gibt Laufwasser-, Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke. Zukünftig werden auch technisch ausgereifte Wellenkraftwerke zur Energiegewinnung genutzt werden. Beim Bau moderner Wasserkraftwerke finden ökologische Aspekte Beachtung. Die Kraftwerke können neben der Stromerzeugung die regionale Wasserversorgung unterstützen und die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion fördern.

Zur Bereitstellung von elektrischem Strom wird seit Jahren erfolgreich die Sonnenenergie genutzt. Auch immer mehr Hauseigentümer produzieren mit Hilfe von Photovoltaik selbst umweltfreundlichen Strom. Die Kraft der Sonne dient außerdem zur Warmwasserbereitung. Durch moderne und effiziente Solaranlagen können Wohneigentümer teilweise mehr als fünfzig Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs decken.

Eine langfristig nutzbare Energiequelle stellt die Geothermie dar. Erdwärme-Heizungen sind massentauglich geworden und Erdwärme bietet den besonderen Vorteil, dass sie überall und jederzeit zur Verfügung steht. Zu ihrer Gewinnung ist lediglich günstiger Wärmepumpenstrom erforderlich.