Der besondere Vorteil der Umrüstung von PKW auf Autogas besteht darin, dass dieses Verfahren vergleichsweise unkompliziert ist und im Prinzip jedes Auto mit Ottomotor auf den Betrieb mit diesem alternativen Kraftstoff umgestellt werden kann. Autogas ist auch unter den Bezeichnungen Flüssiggas oder LPG bekannt, jedoch nicht zu verwechseln mit dem Kraftstoff Erdgas bzw. Flüssigerdgas.

Die Kosten für eine PKW-Umrüstung auf Autogas hängen ab von der jeweiligen Zylinderzahl, vom Anlagetyp und von der Tankgröße. Im Allgemeinen sind die Kosten jedoch überschaubar. Es bestehen verschiedene Einbaumöglichkeiten. Die LPG-Anlage kann beispielsweise in die Reserveradmulde gebaut werden. Andere Formen sind der Kofferraumtank sowie der Unterflurtank. Je nach Tankgröße und Motorleistung kann die Reichweite eines Autos im Gasbetrieb bis zu eintausend Kilometer betragen.

Das Starten des Fahrzeugs erfolgt mit Benzin, ist der Motor warm, wird automatisch auf Gasbetrieb umgestellt. Der bivalente Antrieb macht das wahlweise Fahren mit Autogas oder Benzin möglich. LPG bringt wirtschaftliche und ökologische Vorteile. So wird Autogas steuerlich begünstigt. Durch die geringeren Tankkosten amortisiert sich die Autogas Umrüstung relativ schnell.

Fahrzeughalter, die ihren PKW auf Autogasbetrieb umstellen, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, denn es wird weniger CO2 produziert als beim Fahren mit Benzin. Autogas verbrennt nahezu ohne Rückstände und Autogasfahrzeuge geben bis zu achtzig Prozent weniger Schadstoffe an die Umwelt ab als Diesel- oder Benzin-PKW. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Sicherheit der Fahrzeuge. Mit Autogas betriebene Fahrzeuge sind als ebenso sicher einzuschätzen wie Benzin- und Dieselfahrzeuge. Darüber hinaus reduzieren Überdruckventile am Tank die Explosionsgefahr bei Unfällen.