Das Holzhaus

Der Hausbau, im Besonderen der Einfamilienhausbau, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Anlass für den stetigen Wandel war und ist bis heute die sich ständig verschärfende Energieeinsparverordnung, welche dem Bauherrn eines Neubaues, per Gesetz, immer mehr den Zwang zum verantwortlichen Umgang mit den endlichen Ressourcen unserer Erde auferlegt.

Der bisherigen, konventionellen Bauweise mit Stein fällt es nach jeder neuen Gesetzesverschärfung schwerer, diese zu erfüllen. Nicht das die Bauweise mit Stein von Grund auf schlecht ist, aber dem Stein sind im Bereich seiner Dämmeigenschaften einfach natürliche, physikalische Grenzen gesetzt.

So hat, im Gleichschritt mit dem steigenden Verantwortungsbewusstsein, umweltschonender und klimafreundlicher zu bauen, der Holzhaus – Bau seinen Siegeszug angetreten. Holz, mit seinen hervorragenden, natürlichen Dämmeigenschaften, ist im heutigen Niedrigenergiehausbau ein vielfach besserer Baustoff als Stein.

Wenngleich auch dem Baustoff Holz, im Bezug auf dessen Dämmeigenschaften, natürliche Grenzen gesetzt sind. Die reine Massivholzbauweise hat zwischenzeitlich ebenso Probleme die heutigen Gesetze der Energieeinsparverordnung, ohne weitere Zusatzmaßnahmen baulicher oder technischer Art zu erfüllen.

Neben den guten Dämmeigenschaften hat das Holz auch ausgezeichnete statische Eigenschaften, welche in vielen Punkten sogar die des Stahles übertreffen. Darum verwendet der heutige moderne Einfamilienhausbau den Baustoff Holz, in Form einer Skelett- oder Ständerbauweise, in der Regel als tragende Grundkonstruktion. Die entstehenden Zwischenräume werden mit unterschiedlichsten Materialien, dessen Dämmeigenschaften wiederum um ein vielfaches besser als die des Holzes sind, ausgefacht. Nach innen sowie nach außen folgt dann, je nach Hausanbieter unterschiedlich, ein mehrschichtiger Wandaufbau unterschiedlicher Materialien.

Das moderne Holzhaus von heute, oft auch als Fertighaus oder Schwedenhaus bezeichnet, lässt sich individuell planen und in unterschiedlichsten architektonischen Stilen bauen. Die Konstruktion ist von Grund auf zuverlässig, äußerst stabil, wertbeständig und für Generationen gebaut. Auch in Sachen Schallschutz weisen moderne Holzhäuser heute hervorragende Werte aus. Der überwiegend verwendete natürliche und nachwachsende Baustoff Holz belegt eine hohe Nachhaltigkeit und die minimalen Heizkosten machen ein modernes Holzhaus klimafreundlich und zukunftssicher.

Schwedenhäuser sind Wohnstätten mit Tradition und Geschichte

Schwedenhäuser sind Wohnstätten mit Tradition und Geschichte

Liebhaber der Schwedenhäuser wissen oftmals gar nicht, auf welche lange Tradition und Geschichte diese Holz-Häuser bereits in den skandinavischen Ländern zurückblicken können. In unseren Gegenden erinnern sie meistens nur an die lieblichen und schönen Kinderfilme und Bücher von Astrid Lindgren, denn welche Häuser stellt man sich sonst in Bullerbü vor.

Die Tradition beruht auf Funktionalität

Allerdings wurden diese Häuser in Skandinavien vor allem aus Gründen der Funktionalität errichtet, denn in vergangenen Zeiten bestand für viele Schweden, eigentlich für alle Menschen in Skandinavien nur die Möglichkeit auf verfügbare Rohstoffe zurückzugreifen, insbesondere in den langen, dunklen und kalten Wintern des Nordens. Die einheimischen Wälder boten solche Rohstoffe, denn schließlich konnten die Bäume in den oft stark bewaldeten Gebieten direkt geschlagen und verbaut werden. Die Geschichte der Schwedenhäuser kann bereits mehre tausend Jahre zurückverfolgt werden. Sie wurden im Laufe der Zeit ständig weiterentwickelt und gehen auf die so genannten Pfahlbauten zurück. Diese hatten den großen Vorteil, dass sie die Feuchtigkeit, die aus den Holzböden hochzog gut abhalten konnte. Aus diesen Pfahlbauten haben sich dann die unterschiedlichsten Bauweisen der Holz-, Block-, und Schwedenhäuser entwickelt.

Die Farbe hat einen besonderen Hintergrund

Auch der rote Anstrich dieser Häuser ist traditionell und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Auch sie wurde nicht aus dekorativen Gründen an die Schwedenhäuser angebracht, sondern auch sie hat bei den Häusern eine herausragende Funktion: Sie schützt die Häuser vor Schimmelbefall und Witterungsschäden. Ein weiterer Grund für den Einsatz der roten Farbe sind die schwedischen Kupfergruben, die diesen Schlamm zu Tage fördern und daher in Schweden in einer großen Menge vorhanden ist und war.

Holzhaus der Traum vom Haus

Warum verwirklichen Sie nicht einfach Ihren Traum mit einem eigenen Wohnhaus aus Holz. Wenn Sie immer schon von einem eigenen Haus träumen, haben Sie sich bestimmt auch schon Ihre Vorstellungen gemacht, wie das Haus aussehen soll. Das ist die richtige Grundlage für das Eigenheim. Aber was noch viel wichtiger ist, aus welchem Material soll das Haus eigentlich bestehen. Dabei gibt es ja die Möglichkeiten, das herkömmliche Haus aus Steinen oder entsprechend das Holzhaus. Für den Traum aus Holz bieten sich vielfältige Möglichkeiten und die besonderen Vorteile besonders an. Ein Holzhaus gibt durch den Naturstoff Holz dem Haus quasi ein eigenes Leben und trotzdem können alle individuellen Wünsche der Bauherren mit berücksichtigt werden. Dabei bietet gerade das Holz die Verbindung zwischen der Tradition mit dem Modernen. Denn Holz gibt es ja schon immer als Rohstoff auf unserer Welt. Aufgrund anderer Rohstoffe wurde Holz lange Zeit aus dem Hausbau verbannt. Jedoch heute ist man wieder auf dem eigentlich richtigen Weg. Holz der Naturwerkstoff bietet alles was wir gerade in unseren eigenen vier Wänden so sehr benötigen. Es verbreitet die richtige Behaglichkeit, verteilt Wärme und ist zudem noch sehr sparsam in Bezug des Energieverbrauches. Trotzdem können sämtliche Planungen beim Hausbau mit Holz besonders mit eingebracht werden. Die modernsten Techniken garantieren zudem eine besonders hohe Qualität. Damit bieten Sie gerade mit einem Holzhaus Ihrer Gesundheit die richtige Grundlage zum gesunden Leben in den eigenen vier Wänden. Das Holz sorgt für angenehmes Klima in den Räumen und zudem ist die Luftzirkulation besonders gut gegeben.

Damit haben Feuchtigkeit und somit auch Schimmel im Holzhaus eigentlich gar keine Chance. Sogar die Optik eines Holzhauses ist frei wählbar und durch die Holzbohlen erhält ein jedes Holzhaus seine optische Schönheit und zudem seine Unverwechselbarkeit. Gerade ein Holzhaus passt sich zudem optimal in unsere Landschaft ein. Diese Holzhäuser sind vielerorts richtige optische Highlights und ziehen immer wieder bewundernswerte Blicke auf sich.

Bau von Blockhäusern als Bausatzhaus

1. Blockhäuser

Blockhäuser erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit, sie sind sehr gut für den Eigenbau oder Mitbau geeignet. Blockbauhäuser verbinden traditionelle Werte mit modernen Wohnkomfort, sie bieten eine natürliche Wohnatmosphäre, Geborgenheit, Wärme, einen Temperaturausgleich und Reduzierung von Schadstoffen. Blockbauhäuser weisen im Sommer und Winter angenehme Temperaturen auf, sie verfügen über eine hervorragende Wärmedämmung, einen geringen Energieverbrauch und einen guten Schallschutz.

2. Blockhäuser als Bausatzhaus

Bei einem Bausatzhaus kann man viel Geld sparen, wenn man das Bausatzhaus selbst aufbaut. Bei einem Bausatzhaus werden alle Materialien und Bauteile in einem kompletten Bausatz geliefert und können selbst verarbeitet werden. Je nach Anbieter kann für das Bausatzhaus ein Paket für den Rohbau oder die Materialien für den Innenbau geliefert werden. Eine Vielzahl von Anbietern für Bausatzhäuser bieten Schulungen an, um die Personen auf den Bau des Bausatzhauses vorzubereiten. Bei Bausatzhäusern ist eine umfassende Beratung und Betreuung der Baupersonen bedeutsam. Ein Nachteil beim Eigenbau von Bausatzhäusern ist u.a., dass es keine Gewährleistungsansprüche beim Hausbau gibt. Für ein Bausatzhaus werden komplette Bauunterlagen und wichtige Aufbauanleitungen geliefert, dadurch wird ein schneller Hausaufbau garantiert. Das Bausatzhaus, ein Haus in Modulbauweise mit vorgefertigten Wandelementen, kann mit verschiedenen Erkern, Vorbauten oder Gauben gebaut werden. Die Bausatzhäuser bieten ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften mit einem gesunden Raumklima. Bei Bausatzhäusern in Blockbohlenweise kann ein hoher Eigenanteil beim Bauen erbracht werden, sie eignen sich besonders für den Selbst- und Mitbau. Bei den Bausatzhäusern sind alle bedeutsamen Bauelemente einbaufertig und passgenau vorbereitet. Zu den Bausatzhäusern gehören Bauanleitungen mit einer detaillierten Darstellung des Aufbaues des Bausatzhauses, der Aufbau des Bausatzhauses wird Schritt für Schritt erklärt, so können auch Laien im Baugewerbe ein Bausatzhaus selbständig aufbauen.

Wohlfühlen im Wohnblockhaus

Immer mehr Bauherren vertrauen in Zeiten, wo der Klimaschutz größer geschrieben wird, auf natürliche, nachwachsende Baustoffe. Holz ist dabei ein sehr beliebter Rohstoff, da es sogar im verbauten Zustand nachhaltig zum Klimaschutz beiträgt, indem es schädigendes Kohlendioxid als Kohlenstoff speichert. Neben dem aktiven Umweltschutz profitieren Bauherren von Blockhäusern auch von den guten Wärmedämmeigenschaften des Massivhauses und einem sehr gesundem Wohnklima. So lassen sich Geld und Energie sparen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Baustellen von Wohnblockhäusern zu finden sind.

Das Wohnblockhaus von heute ist lichtdurchflutet und modern, komfortabel und großzügig und hat kaum noch etwas vom ursprünglichen einsamen Holzhaus in der nordischen Wildnis, welches eher Assoziationen wie dunkel, eng und muffig hervorruft. Anstelle kleiner düsterer Zimmer treten im modernen Wohnblockhaus großzügig geschnittene Räume in den Vordergrund. Die Variationen des Wohnblockhauses reichen dabei vom urigen Haus mit sichtbaren Holzblockbohlen bis zum modernen Wohnhaus mit großen Glasflächen, das kaum noch an ein gewöhnliches Holzhaus erinnert. Alles ist realisierbar, der klarer skandinavische Baustil ebenso denkbar wie der elegante moderne, sogar ein Holzhaus mit mediterranem Charme ist möglich. Der unverwechselbare Duft von frischem Holz betont zusätzlich die Individualität.

Der preisgünstigste Weg zu einem Wohnblockhaus ist ein Bausatz wie er von diversen Herstellern angeboten wird. Es empfiehlt sich die Wahl einer erfahrenen Firma, die sich speziell mit dieser Bauweise befasst. Oft werden vollständig vorgefertigte Bauteile direkt auf die Baustelle geliefert, was die Bauzeit und Kosten erheblich verringert. Natürlich können auch persönliche Vorstellungen zur Hausform und der Grundrissgestaltung eingebracht werden.

Wie funktioniert die Blockbauweise bei einem Holzhaus?

Blockbauweise bei Holzhäusern

Blockhäuser sind sehr beliebt, da sie sich relativ einfach aufbauen lassen und sehr viel Stabilität bieten. Doch auch Holzhäuser werden gerne gebaut oder gekauft. Wer beides mag, kann es gerne kombinieren. Denn es gibt Möglichkeiten bei Holzhäusern die Blockbauweise anzuwenden.

Außenwandkonstruktion in Blockbauweise

Die Außenwandkonstruktion in Blockbauweise kann auch bei Holzhäusern angewandt werden. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass es sich nicht um ein Haus mit einem steilen Dach, oder einem hohen Kniestock handelt. Denn in diesem Fall ist die Rahmenbauweise die sicherere Variante. Bei allen geeigneten Holzhäusern hat man verschiedene Möglichkeiten die Blockbauweise bei den Außenwänden anzuwenden. Es gibt die Möglichkeit einschaliger Blockwände oder zweischaliger Blockwände. Auch Doppelblockwände können angebracht werden. Bei einschaligen Blockwänden hat man drei verschiedene Ausführungen zur Wahl. Zum einen die Vierkantblockbalkenwand, und zum anderen die einschalige Rundbohlenwand oder einschalige Blockbohlenwände. Bei den zweischaligen Blockwänden kann man noch mit der Dämmung variieren, ob es eine Innendämmung, oder eine Außendämmung werden soll.

Blockhausimitate

Wer sich ein Holzhaus in der Blockbauvariante kaufen möchte, der sollte unbedingt darauf achten, ob es sich eventuell nicht doch nur um ein Blockhausimitat handelt. Denn nicht alle Blockbauvarianten bei Holzhäusern sind echt. Imitate erkennt man daran, das die Außenverschalung sehr dünn ist. Auch bei den Tragwerks- und Verbindungsart, wie auch bei der Isolierung gibt es Unterschiede. Die Verkleidung mag schnell den Eindruck vermitteln, dass es sich um ein Holzhaus mit der Blockbauvariante handelt. Doch die Vorteile eines echten Blockhauses bringt dies nicht mit sich.

Was ist bei der Planung eines Gartenhauses zu beachten?

Bei der Planung eines Gartenhauses sind einige Dinge zu beachten nicht nur in Bezug auf das Haus an sich, sondern auch in Bezug auf eine Baugenehmigung. Bei der Erstellung eines Fundaments ist es wichtig für die Sicherheit und die Haltbarkeit des Gartenhauses zu sorgen.

Dazu dient in erster Linie das Fundament, welches waagerecht und tragfähig zu gleich angebracht werden muss. Nur mit einem geraden Fundament kann man später eine einwandfreie Montage der Blockbohlen, Balken etc. garantieren. Die richtige Planung des Fundaments ist auch für die Passgenauigkeit der Türen verantwortlich. Bei der Erstellung eines Fundaments sollten Sie beachten, das die Oberkante des Fundaments ca. 5cm über dem Boden stehen sollte, damit das Gartenhaus optimal vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt ist. Bei der Fertigstellung des Fundaments sollte man so vorgehen, das das Gartenhaus ausreichend unterlüftet wird. Bei der Erstellung des Fundaments sollten Sie erstens ein 15- 20 cm tiefes Loch ausheben und zudem das Loch auf jeder Seite ca. 25 cm breiter ausheben, als es eigentlich notwendig ist. Nachdem Sie die Fläche ausgehoben haben, können Sie nun die Fläche mit Schotter 10- 12 cm hoch auffüllen. Dazu empfehlt sich besonders ein Schotter mit einer relativ feinen Körnung (0-50). Nachdem Sie den Schotter eingefüllt haben, müssen Sie zudem eine Schicht Split auftragen und die Fläche waagerecht abziehen.

Nicht nur in Bezug auf das Fundament sollten Sie einige Dinge beachten, sondern auch im Voraus klären welche Maße, bzw. welches Volumen Ihr Gartenhaus später aufweisen soll. Nachdem Sie dies geklärt haben, sollten Sie unbedingt das Bauamt aufsuchen und nachfragen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist.

Was ist Modulbauweise im Hausbau?

Als Modulbauweise bezeichnet man vorgefertigte, einzelne Bauteile, welche in der Regel in großen Firmen vorgefertigt werden. Im Gegensatz zur konventionellen Hausbauweise, wo noch Stein auf Stein gemauert wird, werden bei der Modulbauweise fertige Wände, zum teil sogar ganze Räume im Werk maschinell vorgefertigt, dann per LKW und Tieflader zum Baugrundstück gefahren und dort vor Ort montiert.

Egal ob Stein, Holz, oder ein anderer Werkstoff, die Modulbauweise erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Grund hierfür sind nicht zuletzt die erheblich verkürzte Bauzeit, sondern auch die günstigeren Produktionskosten, keine Lagerung und keine Beschaffung von Baustoffen. Das komplette Beschaffungsmanagement entfällt somit.

Ferner ist es möglich, sich durch Module sein individuelles Zuhause zu schaffen. Einmal im Computer der Herstellerfirma geplant, kann der Kunde aus einer Vielzahl von Variationen auswählen und sich hier sein eigenes, ganz persönliches Wunschhaus aus einer Vielzahl von Kreationen selbst zusammenstellen. Egal ob nun offener Kamin, extra Kinder und / oder Schlafzimmer sowie Gästetoiletten, bei der Modulbauweise sind fast keine Grenzen gesetzt. Individualität ist hier Trumpf!

Weitere Vorteile der Modulbauweise bestehen darin, das bereits sämtliche Anschlüsse für Steckdosen, Schalter, Wasseranschlüsse sowie Abfluss bereits vorgefertigt sind und somit nur noch angeschlossen werden müssen. Das hilft natürlich weitere Kosten und Zeit beim Innenausbau zu sparen. Je nach Größe, Ausstattung und Vorbereitung (z.B. Keller oder Fundament), kann ein Modul-Fertighaus bereits nach 2 – 3 Tagen Rohbaufertig erstellt sein. Bei der Modulbauweise ist das Risiko für den Bauherrn recht überschaubar, da für alle Mängel u.s.w. die Errichtungsfirma haftet. Nicht zuletzt aus diesem Grunde wird der Modulbau dem herkömmlichen, konventionellen Hausbau immer mehr den Rang ablaufen.