Die Dachbeschichtung bringt frischen Glanz auf alte Dächer

Ein Blick aufs eigene Dach erfüllt viele Hausbesitzer mit Grausen. Nach einigen Jahren machen sich dort ungebetene Gäste in Form von Moosen, Algen und Flechten breit. Sie überwuchern die Ziegeln und verschandeln die ehemals saubere und farbintensive Dachfläche. Der Bewuchs lässt sich leider nicht aufhalten, er ist ein Nebeneffekt des natürlichen Alterungsprozesses. Sobald die neuen Ziegel ihre Beschichtung durch die Einwirkung der Witterung verlieren, haben Verschmutzungen durch Laub und Vogelkot leichtes Spiel, sie lagern sich auf der Oberfläche ab, und schaffen den Nährboden für die pflanzlichen Beläge. Das Problem lässt sich jedoch beseitigen, die Lösung liegt in der Erneuerung der Dachbeschichtung

Reinigung und Dachbeschichtung

Mit herkömmlichen Reinigungsmitteln ist den Belägen nicht beizukommen, gerade die Flechten sitzen einfach zu fest auf den Ziegeln. Selbstversuche sind zwecklos, es empfiehlt sich gleich einen Handwerksbetrieb mit der Reinigung zu beauftragen. Die Profis verfügen über starke Hochdruckreiniger, die alle Beläge rückstandsfrei entfernen. Nach dieser Grundreinigung ist notwendig eine neue Dachbeschichtung aufzutragen, um die schnelle Rückkehr der Beläge zu verhindern. Hierfür gibt es spezielle Dachfarben, die eine exzellente Haltbarkeit und Haftung bieten. Sie versiegeln die Ziegel, ohne die Atmungsaktivität zu beeinträchtigen. Auf der neu beschichteten Fläche haben Moose, Algen und Flechten auf Jahre hinaus keine Chance.

Grenzen der Dachbeschichtung

Sinnvollerweise, sollte eine Dachbeschichtung nur auf geeigneten Untergründen aufgetragen werden. Eternit und Schiefer scheiden auf Grund ihrer materialspezifischen Eigenschaften grundsätzlich aus. Dasselbe gilt für stark verwitterte Ziegel, auf ihnen würde die Beschichtung nicht halten. Die Dachbeschichtung ist eine tolle Möglichkeit alte Dächer optisch wieder in Schuss zu bringen, den Alterungsprozess der Ziegel vermag sie nicht aufzuhalten. Als Ersatz für die Neueindeckung ist das Verfahren ungeeignet.

Die Dachbeschichtung – Neuer Glanz für alte Dächer

Ein Hausdach muss spätestens alle 40 bis 50 Jahre neu eingedeckt werden, selbst robuste Ton- und Betonziegeln verfügen nur über eine begrenzte Haltbarkeit. Die stetig wechselnden Witterungseinflüsse setzen dem Material, es wird mit den Jahren porös und brüchig, bis sich schließlich undichte Stellen entwickeln. Ein weiteres, wenn auch nur optisches Problem sind die Flechten und Moose, die sich mit der Zeit auf dem Dach entwickeln und hässliche Verfärbungen verursachen. Eine Reinigung in Eigenregie ist angesichts der Höhe und dem Gefälle nicht zu empfehlen, zu mal sich der Bewuchs nur schwer entfernen lässt.

Die Dachbeschichtung bringt das Dach auf Vordermann

Eine gute Dachbeschichtung kann die Alterserscheinungen der Ziegel nicht beseitigen, wohl aber ihre Optik und Funktion verbessern. Die Schutzlasur dringt in das Material ein und versiegelt es, auf der neuen glatten Oberfläche perlt der Regen ab und fließt zügig in die Kanalisation. Auf diese Weise bleiben die Ziegel relativ trocken, was ihre Lebensdauer erhöhen kann. Zugleich wird dem hässlichen Bewuchs aus Flechten und Moosen die Lebensgrundlage entzogen, sie finden nicht mehr den nötigen Halt und die Nährstoffe um zu gedeihen. Optisch bringt die Dachbeschichtung ganz erstaunliche Resultate, die Farbe verleiht selbst alten Dächern wieder ein neuwertiges Antlitz.

Worauf ist bei der Dachbeschichtung zu achten?

Dem Auftrag einer Dachbeschichtung geht die gründliche Reinigung der Dachfläche voraus, bei der alle Moose und Flechten komplett entfernt werden. Seriöse Anbieter führen im Rahmen des Kostenvoranschlags auch kleinere Reparaturen aus. Anschließend wird die gewünschte Farbe in mehreren Schichten aufgetragen, wobei man sich unbedingt über die qualitativen Unterschiede der Produkte informieren sollte. Es ist dringend darauf zu achten, das die Farbe nicht allzu stark verdünnt wird. Unseriöse Anbieter wählen eine starke Verdünnung mit Wasser und tragen die Schutzschicht nur ein- bis zweimal auf, um Kosten zu sparen.

Vorteile einer Dachbeschichtung

Unter dem Begriff „Dachbeschichtung“ versteht man eine Sanierung bzw. eine Erneuerung des Daches, die auch als Dachsanierung bezeichnet wird. Dabei wird die vorhandene Dachabdeckung nicht entfernt, sondern die Ton- oder Betonziegel, also die Oberfläche der Dachabdeckung, mit Wasser und Hochdruckstrahler gereinigt. Anschließend wird die Dachoberfläche mit einer speziellen Farbe behandelt, die das Dach wieder schmutz- und vor allem wasserabweisend werden lässt.

Für den Bauherren und den Hauseigentümer steht mit der Dachsanierung eine wesentlich günstigere Alternative zur Diskussion, als dies preislich mit einem neuen Dach je zu erzielen wäre. Dadurch, dass der Dachdecker bei einer Dachsanierung das Dach nicht entfernen und erneuern muss, sondern im Grunde genommen nur reinigt und versiegelt, sind außer der Kostenersparnis auch die Zeitersparnis relevant, die sich dann in der Handwerkerrechnung weiter zu Buche schlägt. Neben diesen beiden Faktoren spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass so weniger Schmutz und Staub anfällt, und das Dach immer geschlossen bleibt.

Im Rahmen der Sanierung gibt es dabei unterschiedliche Möglichkeiten, mit der die Dachbeschichtung hergestellt werden kann. Dabei empfiehlt sich im Vorfeld unbedingt ein eingehendes Beratungsgespräch mit dem ausführenden Unternehmen, um die richtige Lösung zu finden. Wichtig ist dabei auch, ob es sich um ein Flachdach oder um ein schräges Dach handelt. Allen Formen ist aber gemeinsam, dass der Dachdecker das Dach an sich nicht ausschließlich nur reinigt, sondern im Anschluss daran eine Grundierung aufträgt. Ist diese Grundierung getrocknet, folgt die eigentliche Beschichtung des Daches und der Vorgang ist damit abgeschlossen.