Neue Regeln zur Fassadendämmung

Für Bauherren eines Neubaus sind die neuen Regeln zur Fassadendämmung recht einfach einzuhalten. So gilt inzwischen je dicker die Dämmung desto besser. Früher reichte es eine Wand die etwa 30cm dick ist mit rund 8 cm Dämmung zu versehen, so reichen heute erst 12 bis 18 cm für eine optimale Fassadendämmung aus. Dabei richtet sich die Dicke der Dämmung nicht nur nach dem Dicken der eigentlichen Wand, sondern auch nach dem Material aus dem die Wand besteht. Ebenso müssen die Decken des Hauses inzwischen besonders gedämmt werden, dabei benötigt eine Kellerdecke gut 10 bis 14 cm Dämmmaterial und eine Speicherdecke auch noch einem 10 bis 12 cm Dämmmaterial. Durch die verstärkten Wand- und Deckendämmungen soll je Haus rund 30% Energie eingespart werden. Für jeden Bauherren zu beachten gilt es sich vor dem Bau des Hauses noch einmal über eventuelle Neuerungen zu erkunden, denn es gelten immer die Regeln die zum Tag des Baubeginns festgelegt waren.

Besonderheiten bei der Sanierung eines Altbaus

Für die Sanierung eines Altbaus kommen gerade bei der Fassadendämmung höhere Kosten auf den Besitzer zu als bei dem Bau eines Neubaus. So sind es hier gerade die hohen Decken die für einen enormen Verlust an Energie sorgen. Daher gilt inzwischen das Decken über denen kein beheizter Raum mehr liegt unmittelbar mit 14 bis 16 cm Dämmmaterial versehen werden müssen. Als Alternative kann hier aber auch direkt das Hausdach mit einer guten Fassadendämmung. Trotz aller Regeln gibt es für Altbauten eine klare Ausnahmeregel. Die Sanierung muss nur dann erfolgen, wenn der jeweilige Altbau nach dem 1.Februar 2002 verkauft oder vererbt wurde.

Die richtige Firma für eine Fassadensanierung

In Deutschland gibt es eine mehr als große Auswahl an Firmen, die eine Fassadensanierung anbieten. Dabei können sich hier natürlich die Angebote unter anderem stark unterscheiden, besonders was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. Um hier nun für sich eine gute Firma finden zu können, sollte man einen Vergleich der verschiedenen Angebote machen. Diesen Vergleich kann man im Grunde auf zwei verschiedene Arten durchführen, so zum einen im Internet und zum anderen bei den Unternehmen vor Ort.
Welche Vorteile bringen die beiden Vergleichsmöglichkeiten mit sich und auf was sollte man bei ihnen achten? Im Internet ist der größte Vorteil, dass man hier die ganzen Angebote, einfach sicher und bequem von zu Hause aus, durchsuchen und vergleichen kann. Weiterhin finden sich auf den Webseiten jede Menge Informationen, wie: Preislisten, Fotos der Arbeit, genaue Beschreibungen, Listen der Leistungen und Bewertungen von Kunden, so dass man sich hier ein genaues Bild der Firma machen kann. Bei den Geschäften vor Ort ist positiv zu bewerten, dass man sich hier von einem kompetenten Fachmann für Fassadensanierungen beraten lassen kann, der genau weiß auf was man bei der Fassadensanierung achten sollte. Weiterhin kann man so all seine Fragen einfach und schnell klären. Dafür muss man aber unter Umständen lange Fahrten in Kauf nehmen, bis man alle infrage kommenden Unternehmen besuchen konnte. Zu beachten gibt es dabei zum einen, dass man sich mit der Auswahl Zeit lassen sollte, um auch sicher das beste Angebot für sich finden zu können. Hinzu kommt, dass es wichtig ist, alle gegebenen Informationen durchzulesen, um nichts Wichtiges zu übersehen.

Altbausanierung heißt ökologisch bauen

Das eine Altbausanierung zum ökologischen Bauen zu rechnen ist, ist eigentlich selbstverständlich, haben doch fast alle Baumaßnahmen an einem Altbau das Ziel, die Energiekosten zu senken und ein bessere Wohngefühl zu bekommen. Dabei werden nicht nur Baumaßnahmen zum ökologischen Bauen gerechnet, die durch spezielle Förderprogramme gestützt werden und so bei der Finanzierung preiswerter sind, sondern es zählen auch Baumaßnahmen dazu, die eben nicht gefördert werden.
So werden bei verschiedenen Baumaßnahmen Baustoffe verwendet, durch deren Verwendung man schon von ökologischem Bauen sprechen kann. So wird beispielsweise wieder verstärkt Flachs verbaut, was auf jeden Fall ein ökologischer Baustoff ist, der zudem sehr gute Baueigenschaften besitzt.
Vor allem aber werden viele Baumaßnahmen, die in den Bereich ökologisch Bauen fallen, staatlich gefördert. Meist können die Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW beantragt werden. Wer bei der Altbausanierung ökologisch baut, kann Energiekosten im vierstelligen Bereich jährlich Einsparen. Deshalb ist es für den Staat auch sinnvoll das ökologische Bauen so stark zu fördern. Man rechnet damit, dass sich eine Baufinanzierung in ökologisches Bauen bereits nach ca. 12 Jahren bezahlt macht. Das bedeutet, das man zu diesem Zeitpunkt die entstandenen Kosten für die Baumaßnahmen bereits wieder durch die Energieeinsparung erwirtschaftet hat.
Pelletheizung oder Solaranlage werden von der Bafa gefördert. Neue Fenster, der Ausbau der Dämmung am Dach sowie bei der Kellerdecke wird hingegen von der KfW gefördert. Auch für Lüftung und Energieberatung kann man mit staatlicher Unterstützung rechnen.
Durch ökologisches Bauen trägt man jedoch nicht nur dazu bei, dass der eigene Geldbeutel entlastet ist, sondern vor allem der Umwelt tut man einen Bärendienst an, denn diese wird durch das energiebewusste Bauen entlastet und geschont.