Der moderne Mann und die Frage, wie sich die möglicherweise psychisch bzw. physisch bedingt gehemmte Potenz (Alltagsstress ist eine häufige Ursache!) verbessern lässt, belastet heutzutage viele Beziehungen. Auf der Suche nach Lösungen stößt er auf mehr oder weniger seriöse Mittel, die je nach persönlichem Glauben eine Erektion verbessern oder gar erst hervorrufen (sollen).
Unter den prominenteren Vertretern finden sich zum Beispiel eingängige Energydrinks mit dem Wirkstoff Taurin. Oder Arginin, eine Art der Aminosäure, welche in höheren Dosen die Blutgefäße im männlichen Glied erweitert und so bessere Standfestigkeit garantieren kann. Ein weiteres natürliches und rezeptfreies Potenzmittel ist Catuaba. Hergestellt aus diversen Pflanzen gilt es in manchen Teilen der Welt als “pflanzliches Viagra” und soll, ohne die etwaigen Nebenwirkungen des synthetischen Bruders, für Verhärtung und Konstanz der Errektion sorgen. Auf das gleiche Enzym im Geschlechtsteil des Mannes wie Viagra zielt die Elfenblume, welche schon länger im asiatischen Raum bekannt ist. Ebenfalls rein pflanzlich ist die peruanische Maca, welche den Hormonhaushalt des Mannes regelt und ihn, auch in sexueller Hinsicht, leistungsfähiger macht. Ein sogar von der Schulmedizin anerkanntes Mittel ist das Extrakt aus der Rinde des afrikanischen Yohimbebaumes, welches, wenn auch nicht unumstritten, durchblutungsfördernd wirkt und dem Mann die Lust am Geschlechtsverkehr zurückgeben soll.
Theorien auf natürlicher und pflanzlicher Basis gibt es weltweit viele, manche mehr, manche weniger erfolgversprechend getestet und bestätigt. Dennoch sollte der geplagte Mann, bevor er seine Libido unsicheren Experimenten unterzieht vorab, auch wenn es mancher Psyche arge Probleme bereitet, den Gang zum Urologen nicht scheuen.
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